Wahl 18

Diese von unseren Mitgliedern spontan getroffene Themenauswahl zeigt einerseits die Vielfalt unserer Stadt, andererseits aber auch Entwicklungsfelder, um die wir uns kümmern müssen. Wir wollen nicht beklagen, was in der vergangenen Wahlperiode „schief“ gegangen ist -da gäbe es Einiges – . Wir wollen den Blick nach vorne richten. Damit unsere Stadt Kappeln für ALLE die Wohlfühlstadt wird, die sie sich wünschen.

Heute wollen wir den ersten Themenblock „Stadtentwicklung, schöne und lebendige Innenstadt, Angeln und Schwansen zusammen“ näher beleuchten.

Stadtentwicklung

Unsere Stadt steht wie alle Gemeinden im Wettbewerb gesellschaftlicher, sozialer, kultureller  und wirtschaftlicher Interessen. Dieser Wettbewerb findet in  einem steten Fluss statt. Die heutige Generation muss ihren Blick auf die kommenden Generationen richten und das zum Maßstab ihres politischen Handelns machen. Dafür bietet Kappeln große Chancen bei vielen noch nicht ausgeschöpften Ressourcen. Das Programm der Städtebauförderung wird für den Kernbereich der Altstadt viele Fragen beantworten und Lösungen vorschlagen. Die interkommunalen Verbände (Gewerbegebiet, Breitband, Museumsbahn, Schule, Abwasserbeseitigung) zeigen den richtigen Weg, „“über den Tellerrand zu blicken““. Das Gutachten  „“Zukunftswerkstatt – Daseinsvorsorge““ wird spannende Aussagen erwarten lassen, die es gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern zu diskutieren gilt. Entwicklungspolitik muss die ganze Stadt mit ihren unterschiedlich geprägten Stadtteilen erfassen!

Schöne und lebendige Innenstadt

Nur in einer schönen und lebendigen Innenstadt  fühlt man sich wohl. Wohlfühlen für das Shopping, Durchwandern, Besichtigen, Informieren, Essen und Trinken. Die Innenstadt muss der kommunikative Treffpunkt für die Einwohnerinnen und Einwohner aller Altersgruppen und ihre Gäste sein. Auch hier wird die Altstadtsanierung eine wichtige Rolle spielen.  Dafür bietet unsere Stadt sehr gute  Voraussetzungen und viel Potential. Sofort sticht uns ein Schwachpunkt ins Auge: Der Deekelsenplatz! Trotz bester Treffpunktlage ist es über viele Wahlperioden nicht gelungen, den Platz so zu gestalten und zu erschließen, dass er öffentliche Akzeptanz und Resonanz  findet. Hier bedarf es für ein Umdenken eines gemeinschaftlichen Kraftaktes aller gesellschaftlichen Gruppen. Ein tüchtiger Stadtarchitekt ist gefordert! Eine lebendige Innenstadt lebt auch von Kindern. Für sie müssen Angebote geschaffen werden. Ein attraktiver, modern ausgestatteter Spielplatz in Altstadtzentrumsnähe würde belebend sein, auch für unsere Feriengäste mit Kindern. Für unsere touristischen Gäste muss es ein Highlight sein, die Altstadt zu durchwandern, ob zum Anschauen, Verweilen, Einkaufen oder Besichtigen.

Angeln und Schwansen zusammen

Getrennt durch die Schlei bilden Angeln und Schwansen in unserer Region eine selten schöne und interessante Landschaft. In den vergangenen Jahren ist es zunehmend gelungen, sogar über Kreisgrenzen eine interkommunale Zusammenarbeit bei gegenseitigem Respekt  zu organisieren. Gewerbegebiet, Schulen, Glasfasernetz, Museumsbahn sind gute Beispiele, die auch überregional Anerkennung gefunden haben. Im Tourismus finden wir noch Ressourcen, die trotz allen Wettbewerbes gemeinschaftlich, erfolgreich erschlossen werden sollten (z. B. Strände, (Rad-)wanderwege, Kulturstätten, Veranstaltungen). Die guten Ergebnisse und Prognosen für den Fremdenverkehr müssen uns Mut und Tatkraft geben, die Qualität und Vielfalt der touristischen Angebote ständig zu steigern.

Alles das kostet Geld ..

… werden wieder einige (oder viele?) sagen. Ja; das kostet Geld! Aber Vieles bringt auch wieder Geld ein!

Dass unsere Einwohnerinnen und Einwohner sich in ihrer Stadt wohlfühlen, ist eine verpflichtende Gemeinschaftsaufgabe. Kappeln hat einen schlimmen Einwohnerschwund durch den Abzug der Marine zu verkraften. Darunter leiden noch heute Einrichtungen und Organisationen, und auch die staatlichen Finanzierungsleistungen fallen deutlich geringer aus. Das gilt es aufzuholen. Dafür steht eine „Wohlfühlstadt“.

Geld in die Fremdenverkehrswirtschaft zu stecken, sollte kluge Rechner nicht erschrecken; denn das verspricht eine gute Rendite für Bilanzen und Arbeitsplätze. Allein die Ostseeresidenz Ostsee (ORO) im Stadtteil Olpenitz bietet am Ende über 3.000 Ferienwohnungen (1.400 fertig!) an. Das wird eine Herausforderungnicht nur  für die touristische Infrastruktur Kappelns sein, die zum Handeln zwingen!

Und überhaupt: Kappeln ist eine der wenigen Städte mit sehr geringen Schulden. Die Haushaltslage hat sich insbesondere durch den bundesweiten Wirtschaftsaufschwung, einen geänderten Finanzausgleich und extrem geringe Schuldzinsen stark verbessert zum Überschusshaushalt, so dass die Stadtpolitik durchaus ermuntert sein sollte, für Investitionen in die Stadtentwicklung aufgeschlossener als in der Vergangenheit  zu sein.

Die Liberale Wählergemeinschaft wird alle politischen Kräfte in gebotener Zusammenarbeit unterstützen, die zu erkennen geben, die Stadt Kappeln zur „Wohlfühlstadt“ voranzubringen. Sie wird sich mit eigenen Vorschlägen und Ideen  innovativ und konstruktiv in hoffentlich offene Diskussionen und Entscheidungsvorgänge einbringen.

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