Liberale Wählergemeinschaft Kappeln

Herzlich willkommen auf der Homepage der Liberalen Wählergemeinschaft Kappeln. Wir freuen uns, dass Du den Weg zu uns gefunden hast. Hier hast Du die Möglichkeit, dich mit der Arbeit der Liberalen Wählergemeinschaft Kappeln und unseren Zielen vertraut zu machen.

Außerdem kannst Du hier die Menschen kennenlernen, die hinter unserer Arbeit stehen – und diejenigen, die sie ausführen.

Deshalb hoffen wir, dass sich auch zukünftig viele Menschen bereit erklären, uns bei dieser ehrenamtlichen Arbeit zu unterstützen.

17. Dezember 2020
Weihnachten 2020

 

Ein schönes, geruhsames Weihnachtsfest und ein glückliches und friedvolles neues Jahr 2021 wünscht allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden und ihren Angehörigen

die Liberale Wählergemeinschaft Kappeln .

Wir hoffen und wünschen, dass wir mit unseren Familien trotz der Corona-Beschränkungen ein schönes Fest erleben können und dass das neue Jahr unserer Gesellschaft die ersehnten Ergebnisse der Bekämpfung des Virus bringt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Liberale Wählergemeinschaft Kappeln

14. Dezember 2020
Parken am Kehrwieder

Dauerthema Parken und Verkehr in Kappelns Innenstadt  –  LWG nimmt Stellung

Seit Jahrzehnten sind Parken und Verkehr in der Kappelner Innenstadt Dauerthemen in Politik und Gesellschaft. Das Hauptproblem war und ist noch heute, dass zwar im Laufe der vielen Jahre mehr Parkplätze gebaut worden sind, die Zahl der Parkplatzsuchenden, ob Einheimische oder Gäste, im ungleichen Verhältnis aber gestiegen ist. Dieses Rennen werden wir nicht bestehen, wenn es nicht gelingt, das Anspruchsdenken in Bezug auf „Parken in der City“ und die damit verbundenen Abstandserwartungen neu zu definieren. Für notwendige, großräumige Parkanlagen gibt es in der Innenstadt keine Flächen, so dass die Überlegung, vorhandene ebenerdige Parkplätze zu überbauen, an Bedeutung gewinnt. Der Prüfantrag der LWG, den Parkplatz unmittelbar hinter dem ZOB  zweigeschossig mit einer Palette zu überbauen fand endlich die Zustimmung des Bauausschusses und liegt der Stadtvertretung am 16. 12. d. J. zur Entscheidung vor. Mit diesem Projekt sollte das Streben nach ausreichendem Parkraum in der Altstadt jedoch nicht abgeschlossen sein. Bei dem weiterhin zu erwartenden Wachstum des Fremdenverkehrs und hoffentlich auch der Wohnbevölkerung in unserer Stadt  werden trotz oder gerade wegen der übergreifenden Diskussionen über zeitgemäße Mobilitätsformen (z. B. ÖPNV, P + R, Fahrräder) weitere großräumige Parkangebote am nahen Rande der Innenstadt zu erschließen sein. . Nur so wird es gelingen, nachhaltig unnötigen Parkplatzsuchverkehr aus der engen Altstadt zu verdrängen. Auch für den ständig wachsenden Lieferverkehr mit immer größer werdenden Fahrzeugen müssen intelligente Lösungen gefunden werden.

Am Vorgang „Kehrwieder/Kirchstraße“  wird uns vor Augen geführt, wie sehr die allgemeine Parksituation in der Innenstadt die Bürgergesellschaft und die Wirtschaft mittelbar und direkt belastet.  Natürlich ist der hier aktuell im engsten Bereich der Innenstadt ausgewiesene Parkraum bei denen beliebt, die ihn – vor allem – wenn fremd, endlich gefunden haben. Natürlich wirkt er störend auf Wohnanlieger, und nicht verwunderlich ist, dass die nachbarschaftlichen Gewerbetreibenden auf die Notwendigkeit seiner Existenz hinweisen. Statt ihn aber nach dem Prinzip „Augen zu und durch“ zu Gunsten der Verlängerung der Fußgängerzone zu schließen , wäre es objektiv besser, wenn der Platz in Übereinstimmung mit den umgebenden Unternehmen und der dortigen Wohnbevölkerung mit dem gleichzeitigen Angebot des Ausgleichs durch die große Parkpalette hinter dem ZOB beschränkt werden könnte. Die LWG-Fraktion wird ggf. im Verlauf der Debatte diesen Antrag stellen. Eine Entscheidung über die Schließung sollte erst dann getroffen werden, wenn der Bauantrag für die Parkpalette hinter dem ZOB gestellt worden ist.

30. November 2020
Nahbereichsschulverband vor großen Aufgaben

Umfassende Sanierungen der Grundschulen in Kappeln und Karby

In ihren letzten Sitzungen hatten sich die Gremien des Nahbereichsschulverbandes Nordschwansen  mit der Sanierung der Schule Karby und der Gorch-Fock-Schule in Kappeln zu befassen. Für beide Schulen ist von einem Sanierungsaufwand in Höhe von ca. 8 bis 9 Mio. EURO die Rede! Ca. 5 Mio. € schätzt das beauftragte  Architekturbüro die Sanierungskosten für die Gorch-Fock-Schule. Für die Grundschule Karby werden mehrere Varianten diskutiert. Neben einem Abriss aller alten Schulgebäude und einem Neubau (Kosten ca. 3,5 Mio. €) würde eine Sanierung durch Teilabriss und Ersatzbauten  ca. 3,0 Mio. € kosten. Das alte mehrgeschossige Schulgebäude stammt bereits aus dem Jahr 1911 und ist in den 70er Jahren durch einen Zwischenbau als Verbindung zu ergänzenden Flachbauten erweitert worden. In den vorausgegangenen Sitzungen des Verbandes, insbesondere in der Zusammenkunft am 19. November d. J. wurde deutlich, dass die ländlichen Verbandsgemeinden am Erhalt des Schulstandortes in Karby festhalten wollen. Zu dieser unüberhörbaren Festlegung kam es, weil in einer früheren Sitzung der Gedanke des Neubaus einer zentralen Verbandsschule in Kappeln/Ellenberg bei Abriss der alten Schulgebäude in Ellenberg und Karby entstand. Diese überraschende Variante wurde ebenfalls vom Architekturbüro durchgerechnet und ergab Schätzkosten von ca. 18 Mio. €. Im Zuge der folgenden Diskussionen sprachen sich neben den Gemeinden die Schulelternschaft Karby, der Förderverein der Schule und die Schulleitungen der Schulen in Ellenberg und Karby für den Erhalt des Grundschulstandortes in Karby aus. Bemerkenswert ist die Aussage des Architekturbüros, dass die Gorch-Fock-Schule sinnvoll sanierungsfähig ist, von einem evtl. Neubau demnach abgeraten wird.

Die LWG-Fraktion hat sich in ihrer letzten Sitzung am 26. November intensiv mit dieser komplexen Angelegenheit befasst. Insbesondere die Aussage des Architekturbüros über die Sanierungsfähigkeit der Gorch-Fock-Schule und der Kostenvergleich  bewogen die Mitglieder zu der Empfehlung, von dem Gedanken einer zentralen Verbandsschule in Ellenberg und damit der Aufgabe des Schulstandortes Karby Abstand zu nehmen. Sie plädierten für einen Neubau der Grundschule Karby und die Sanierung der Gorch-Fock-Schule. Für den Neubau in Karby spräche der verhältnismäßig geringe Kostenunterschied zu einer Sanierung des Altbestandes. Der Verbandsvorsteher hat angekündigt, dass er die Verbandsversammlung  bereits im Januar 2021 einberufen will. Dann soll über das Sanierungsprogramm der Schulen in Ellenberg und Karby entschieden werden.