Das „Stadtgespräch“ – Versuch der Bürgerbeteiligung

Angemerkt

Die Stadtvertretung hat in einem holperigen Verfahren mit einigen mehr oder weniger brauchbaren und realisierbaren  Vorschlägen  letztlich EINSTIMMIG die Planung eines Neubaus der Stadtbücherei am Deekelsenplatz und als einen wesentlichen Verfahrensschritt die Beteiligung der Wochenmarktbeschicker beschlossen. Diese hat stattgefunden und als überraschendes Ergebnis den mehrheitlichen Wunsch nach ständiger Stationierung des Marktes auf dem Parkplatz  am Rathaus geäußert. Das wird in die Planung einfließen und diskutiert  und soll hier nicht näher erörtert werden.

Heute im „Schlei Schnack“ aus diesem Vorgang eine Grundsatzbetrachtung über gelungene Bürgerbeteiligung anzustellen, lässt die Frage laut werden, warum eigentlich das 2017 gestartete „Stadtgespräch“ sang- und klanglos eingeschläfert wurde. Nach zögerlichem Start  hatten sich schließlich ALLE Fraktionen zur vorläufigen Trägerschaft bereit erklärt. Geschehen ist dann aber nicht viel. Dabei gab und gibt es Themen genug! Allein die vieljährige Prozedur der Altstadtsanierung mit vielen Facetten, von der in ihrer Gesamtheit bisher wenig bekannt ist, wird viel Gesprächsstoff und Möglichkeiten der bürgerlichen Mitwirkung bieten  und zwingend erfordern. Das regelmäßige „Stadtgespräch“ wäre ein geeignetes Forum, diese Themen einzufangen, zu bündeln und Anregungen in selbstbewusster Form an die Stadtpolitik heranzutragen.

Der Anspruch an die Struktur und Organisation des „Stadtgespräches“ war hoch. Am Ende des Entwicklungsprozesses sollte eine aus der Bürgerschaft selbst verwaltete, autarke Gemeinschaft stehen, die in Partnerschaft zu Politik und Verwaltung an der Stadtentwicklung mitarbeitet. Dieser Plan blieb nach sechs vielversprechenden Zusammenkünften offenbar Illusion. „Anhalten tut kriegen“ heißt ein geflügeltes Wort bei uns. Aber die Energie  wollten wohl Politik und Bürgerschaft nicht aufbringen. Darüber gab es keine politische, öffentliche und mediale Erwähnung.

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